La Antigua Guatemala

Heute kommt wie versprochen der Bericht über die Erlebnisse, die wir die letzten 1,5 Wochen in Antigua erfahren durften. Antigua wird malerisch von drei Vulkanen eingerahmt, dem Aqua, dem Fuego und dem Acatenango und ist wirklich eine tolle Stadt in der man alles findet was das Herz begehrt. Sei es leckeres Essen, Musik, Bars, tolle Parks, schöne Kirchen – einfach ein Platz zum Genießen.

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Wir übernachteten, bis auf die letzte Nacht, auf dem Parkplatz der Policia Turistica. Man kann hier „fast“ umsonst (man wollte eine Probina von uns) stehen, muss sich dann aber mit den sehr einfachen und nicht so tollen Sanitären Anlagen zufrieden geben.

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Unsere erste Woche sah allerdings so aus: Um halb 7 ! aufstehen, wach werden, zum Bäcker laufen um uns einen großen Kaffee zu holen, langsam in die Schule schlappen um da dann um Punkt 8 mit dem Einzelunterricht anzufangen. Nach 4 Stunden waren wir dann wirklich fix und fertig. Man muss aber sagen, dass wir super Lehrer hatten und wir in dieser einer Woche wirklich viel gelernt haben. Also, danach ging es dann zum Lunch in ein nettes Kaffee und mittags machten wir dann noch 1 – 2 Stunden Hausaufgaben und „memorizar“, um die neu gelernten Vokabeln und die Grammatik in den Kopf zu bekommen. Ihr seht, wir hatten es stressig ;).
Wir konnten trotz allem aber auch noch einige Dinge anschauen, wie zum Beispiel den Ausichtspunkt auf dem Cerro de la Cruz, von wo man einen wunderbaren Blick über Antigua hat. Außerdem besuchten wir an einem Mittag eine Kaffeefarm, auf der wir miterleben durften wie Kaffee angebaut und verarbeitet wird – von der Pflanze bis zum fertigen Kaffee. Das war wirlich interessant und wir haben gelernt, dass bei dieser Handarbeit der Kaffee eigentlich viel teurer sein müsste.
Für Sonntag hatten wir dann eine Tour zum Pacaya, dem aktivsten Vulkan Guatemalas, geplant. Der Touranbieter machte vollmundige Werbung mit Lavaströmen und der Begehung der Kraterregion. Leider hatten wir uns den wohl schlechtesten Tag der Woche ausgesucht und obwohl wir bereits um 6 Uhr morgens aufbrachen, war der Berg total wolkenverhangen. Unser netter Guide machte zusätzlich auch einen sehr nervösen Eindruck, weil der Berg wohl in letzter Zeit besonders aktiv war und recht unberechenbar ist. Offziell hätte die Tour dann auch schon an einem wegen dem Wetter nicht besetzten Souvenirstand geendet. Der Führer nahm uns dann noch im schnellen Schritt ein paar Meter weiter mit nach oben, was ihm wohl eigentlich nicht erlaubt war. Wie auch immer, wir haben keinen Krater, keine Lava, keine herumfliegenden Gesteinsbrocken gesehen. Aussicht auf die anderen Vulkane gab es auch keine.

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Alles in allem eine enttäuschende Erfahrung. Unabhängig vom Wetter (da kann niemand was dafür), hätte uns der Tourveranstalter auch sagen müssen, dass der obere Teil des Berges nicht zugänglich ist. Naja, immerhin haben wir uns noch gepflegt beschwert! Geld gab’s trotzdem keines zurück – was wiederum auch klar war.
Die letzten Tage verbrachten wir mit der Vorbereitung unserer extremen Reisewoche durch die „gastlichen und sicheren“ Urlaubsländer El Salvador, Honduras und Nicaragua. Und natürlich damit, uns hier richtig durchzufressen.

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