Cartagena und Karibik

Kolumbien – Cartagena und Karibikküste

Nach 4 Tagen auf See kamen wir bei wunderschönem Wetter früh morgens in Cartagena an.
Willkommen in Südamerika – wir sind so gespannt!
Armin war nun erst Mal 1,5 Tage damit beschäftigt, unser Auto aus dem Hafen zu holen. Wer sich gerne durchlesen möchte, was für ein Papierkram erledigt werden muss der schaut einfach hier. Wir waren wirklich froh, dass uns Guille (unser Containerpartner aus Argetinien) begleitete, denn sonst wäre das Ganze echt schwierig geworden. DANKE GUILLE & DIANA!
Bei all diesem Gerenne kommt noch hinzu, dass es in Cartagena wirklich verdammt heiss ist. Tagsüber überschreitet das Termometer locker die 40 Grad Grenze, was zu entsprechender Ermüdung führen kann.
Nachdem wir unser Auto dann wieder hatten, verbrachten wir noch einen Bummeltag in Cartagena an dem wir uns die schöne Altstadt angeschaut haben und natürlich lecker Essen waren, das darf bei uns ja nicht fehlen ;)! Cartagena de Indias, auch die Perle der Karibik genannt, hat 1,2 Mio Einwohner und ist eine der ältesten Städte in Kolumbien. Das  historische Zentrum ist von einer 11 km langen Stadtmauer aus Korallenstein mit ihren Bastionen und runden Wachtürmen nachezu vollständig erhalten und wirklich schön anzusehen. Wir machten auch einen Fussmarsch zum Castillo de San Felipe de Barajas, welches auf einem 40 m hohen Hügel, einst von den Spaniern errichtet wurde. Es gilt als größtes Fort, das die Spanier während ihrer Jahrhunderte währenden Herrschaft auf dem amerikanischen Kontinent gebaut haben.
Da wir nicht bis zu Armins Ablug nach Deutschland in Cartagena bleiben wollten, fuhren wir in das Dörfchen Minca, welches 20 km landeinwärts von Santa Marta liegt, in den Falten der Sierra Nevada. Deshalb herrschen hier auch etwas angenehmere Temparaturen, was uns echt gut tat. Wir verbrachten die Tage mit viel Lesen, Schlafen und kleineren Spaziergängen ins Dorf. Wir besuchten die Quellen „Pozo Azul“, die sicherlich schön, aber nicht atemberaubend anzusehen sind. Leider haben wir dann aber genau in diesem Örtchen irgendetwas zu uns genommen, was wir nicht so gut vertragen haben und somit hatten wir das erste Mal „Magenprobleme“.
Nach 4 Tagen ging es dann für uns, auf der wenig reizvollen Strecke, zurück nach Cartagena, von wo aus Armin am nächsten Tag in den Flieger stieg und ich die Tage in einem Hostel in der Altstadt verbrachte.
Meine Tage hier in Cartagena, wie auch Armins Tage in Deutschland vergingen wie im Flug. Ich durfte Cartagena wirklich von einer sehr schönsten Seite kennenlernen: die schmalen Gassen mit den buten Häusern, den Blick aufs Meer von der Stadtmauer aus, die schönen grünen Plätze, die vielen Kirchen und nicht zu letzt haben mich die alten Holztüren, die meist wunderschöne Messingtürknäufe in Form von Tiersymbolen oder Gottheiten gestaltet sind, faziniert. Nun geht es aber endlich weiter an die Karibikküste.
Unser erster Stopp an der kolumbianischen Karibikküste führte uns nach Palomino. Wir fanden einen recht schönen Campingplatz direkt am Meer an dem wir entspannen konnten. Durch Tipps von anderen Reisenden zog es uns aber bereits nach 2 Nächten an den Playa Los Angeles direkt außerhalb der Grenze des Tayrona Nationalparks. Tja und hier haben wir wieder ein Stück Paradies gefunden. Wir standen unter Cocospalmen (Achtung: die Gefahr erschlagen zu werden ist tatsächlich nicht zu unterschätzen), mit Blick aufs Meer auf einem wunderschönen grünen und gepflegten Gelände. Wie schön es war könnt ihr sicherlich auf den Bildern erkennen. Und so wurden aus einem kurzen Stopp, gleich mal 5 Tage Sonne, Strand, Hängematte, Meer und Dschungel.

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