Otavalo, Mindo und Pazifik

Otavalo, Mindo und die Pazifikküste (Bilder wie immer unten)
Der Tiermarkt von Otavalo ist sicherlich nichts für schwache Nerven. Auf einem recht großen Gelände ausserhalb der Stadt werden Nutztiere aller Größenordnungen (Pferd bis Meerschwein) zum Verkauf angeboten und Essensstände locken mit Spezialitäten vom Spanferkel bis zu frischen Innereien. Die Geräusch- und Geruchskulisse ist sicherlich nichts für einen schwachen Magen und auch Tanja musste das eine oder andere Mal eine ruhige Stelle zum Druchatmen suchen, wenn die quiekenden oder streng riechenden Tiere zu sehr auf Tuchfühlung heran kamen. Aber so ist das nunmal, wenn man nicht vegetarisch leben möchte: Vor dem Essen kommt der Tod. Nur, dass wir in Deutschland heute fast nichts mehr davon mitbekommen.
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Nach dem Tiermarkt besuchten wir noch den Markt für Kleidung und andere Haushaltswaren im Stadtzentrum. Es sind durchaus einige schöne Stände dabei, vielfach werden aber auch Waren schlechter Qualität mit zweifelhafter Herkunft angeboten. Immerhin konnten wir Coca-Tee für die kommenden Aufstiege in die Anden erstehen und zwei warme Wollpullis für Tanja.
Überhaupt durchfährt man in Ecuador ständig neue Klimazonen. Von Otavalo aus führte uns die gut ausgebaute Strasse an Quito und dem Äquatordenkmal vorbei nach Mindo, wo wir auf ca. 1200 m die Dauenschlafsäcke erstmal wieder wegpacken konnten. Der beschauliche Ort lebt vom Tourismus und neben vielen Ausländern, verirren sich am Wochenende auch einige Bewohner der Hauptstadt hierher. Der Urwald, besser gesagt Nebelwald, ist hier schön dicht und läd zu ausgedehnten Wanderungen mit Vogelbeobachtung und zum „Canopy“ ein.
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Bei Letzterem saust man an einem Drahtseil hängend über Schluchten im Urwald (siehe Fotos). Sehr spannend! Das riesige Land um unsere Unterkunft, die Hacienda San Vicente, bot viele schöne Möglichkleiten für Wanderungen und die Tierbeobachtung.
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Im Ort selber nutzten wir die Chance, uns bei Barbara, einer deutschen Auswanderin, mit frischem deutschen Brot einzudecken. Nicht ohne aber vorher noch in Ihrem Restaurant „Oasis“ Würstchen mit Kartoffelsalat gegessen zu haben! Lecker!
Von Mindo ging es dann weiter an die Ecuatorianische Pazifikküste. In Canoa konnten wir im Hotel Bambu mit dem Auto campen und uns nochmal ausgiebig einen schönen Sonnenbrand am Strand abholen. Wer weiss, wann es den nächsten gibt, denn bald schon führt uns der Weg weiter Richtung Cuenca und dem El Cajas Nationalpark. Dieser legt dann aber schon wieder nahe der 4000 m Marke. In knapp einer Woche ist dann unsere Zeit in diesem schönen Land aufgebraucht und es geht weiter nach Peru.

Ein Kommentar zu “Otavalo, Mindo und Pazifik

  1. Teresa Moya de Täuber

    Liebe Tanja, lieber Armin ! Aus der Heimat zu Hause in Bruck sehen wir mit großer Freude euere superschöne Bilder aus Ecuador. Es freut uns sehr zu hören , dass es euch so gut in Ecuador ergangen ist , die Küste ist ja toll !.
    Wir waren auch 6 Tage in Casa Blanca und es war eine richtige Erholung.
    Es wäre schön wenn ihr euch meldet, wenn ihr zurück seid.
    Bis dann , liebe Grüße und alles alles Gute .

    Teresa und Reinhardt
    Bruck11
    85567 Bruck Tel: 08092 31906

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