Nördliches Chile

(Bilder wie immer unten)
Wir sind nun seit gut einer Woche in Chile unterwegs. Der Grenzübertritt im Süden Boliviens nach Chile war super schnell und einfach. Die Migración und die Fahrzeugeinfuhr wurden direkt in San Pedro de Atacama durchgeführt. Da wir auch hier einen Scanner sahen, befürchteten wir schon das Schlimmste, aber der nette Herr warf nur einen kurzen Blick in unsere Essensbox und das wars.
Nach fast 4 Wochen in der Höhe und kühlen Temperaturen war es eine Wohltat in der Wüstenstadt San Pedro de Atacama zu sein. Es war so schön warm.
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Der einzige Schock in Chile: die Preise! Wir haben noch nie zuvor auf unserer Reise 36 USD für eine Nacht auf dem Campingplatz bezahlt. Ok, wir hatten seit langem mal wieder richtig saubere Sanitäranlagen und warme Duschen, aber so teuer. Nach 2 Tagen in dieser sehr touristischen aber schönen Stadt fuhren wir weiter an die Küste. Wir fanden einen super schön gelegenen Campingplatz im National Park Pan de Azucar. Dort trafen wir zufälligerweise Helga und Thorsten, mit ihnen hatten wir schon Silvester verbracht. Wir mieteten uns zu viert eine Palapa und genossen einen feucht fröhlichen Abend und einen sehr schönen Tag. Wir hatten Badespass und unternahmen noch eine Bootsfahrt zu der Insel Pan de Azucar, auf der die süssen Humboldt-Pinguine heimisch sind.
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Eigentlich hatten wir jetzt vor über einen Pass Richtung Argentinien zu fahren. Wir merkten aber wie sehr uns die Sonne gut tut und das wir eigentlich keine Lust auf Pässe haben sondern lieber am Meer bleiben möchten. Und so fuhren wir 700 km südlich um nochmals eine „Sonnenbad“-Pause einzulegen. Die Fahrt war wirklich spannend, da um uns herum die „Dakar“ – Rallye gefahren wurde.
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Chile unterscheidet sich doch sehr von den vorherig besuchten Ländern Südamerikas. Die Straßen sind super, die Preise extrem hoch. Die Waren in den Supermärkten und vor allem das Fleisch sind qualitativ super. Und was richtig toll ist, hier gibt es wieder die Campingkultur, welche uns in Nordarmerka so gut gefallen hat, allerdings zu erheblich höheren Preisen. Die Menschen sind auch hier in Chile, wie im Rest Lateinamerikas, sehr freundlich und hilfsbereit. Das Spanisch hier ist eine Katastrophe aber siehe da: Der Eine oder Andere kann sogar Englisch!

Ein Kommentar zu “Nördliches Chile

  1. Vonni und Andi

    Hallo ihr zwei!

    Das sind ja mal wieder Hammer-Bilder! Können gut nachvollziehen dass ihr euch für Sonne, Strand und Meer entschieden habt! Da seid ihr wirklich im „hochentwickelten Südamerika“ angekommen. Seid ihr auch eine Etappe bei der Dakar-Rallye mitgefahren oder habt ihr die Fahrer nur aufgehalten ;-)?

    Wir wünschen euch wunderschöne letzten Wochen eurer Reise!
    Un abrazo grande
    hasta luego
    Vonni und Andi

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