Belize gesamt

Unser erster Stop war die Crooked Tree Lodge in dem gleichnamigen Naturschutzgebiet. Wir durften an der Lodge mit Blick auf die Lagune campen und den Luxus wie Liegestühle, Hängematten und super leckeres Essen genießen.

Von hier aus unternahmen wir eine Bootstour zu den Maya Ruinen in Lamanai. Wir hatten einen tollen Guide, der uns viel zu den verschiedenen Tempel sagen konnte. Lamanai ist eine sehr alte Mayastätte und man findet hier Ausgrabungen aus allen Epochen. Allerdings ist nur etwa 10 % der Stadtfläche tatsächlich ausgegraben.

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Etwa eine Autostunde von Crooked Tree entfernt, besuchten wir die „Community Baboon Sanctuary“. Die private Organisation zum Schutz und zur Erhaltung der Howler Monkeys – Brüllaffen. Die Tiere werden nur ca. 1 Meter groß und 8 kg schwer, sind aber nach dem Löwen die zweitlautesten Tiere weltweit.

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Unser nächstes Ziel war die kleine Karibikinsel Caya Caulker. Wir mieteten uns dort in ein kleines schönes Hotel ein (Seaside Cabanas) und machten Urlaub vom Campingurlaub ;). Wir erlebten einen Schnorchelausflug der einfach genial war. Wir schwommen mit Haien, Rochen, Schildkröten und unzähligen Fischen. Aber, Bilder sagen da wohl mehr als Worte…

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Unser nächstes Ziel war das Tropical Education Center in der Nähe des Belize Zoos. Wir konnten in der liebevoll angelegten Anlage campen und unternahmen von dort eine Nachttour in den weitläufig angelegten Zoo. Den Zoo ließen wir uns aber auch bei Tageslicht nicht entgehen.

Wir legten einen Übernachtungsstopp in Hopkins ein, von wo aus wir uns am nächsten Tag auf den bekannten Hummingbird Highway machten. Dieser Highway, welcher tatsächlich geteert ist, führt durch wunderschöne grüne Wälder – alles ist Grün und blüht in wunderschönen Farben.
Wir machten Stopp am tollen „Café Casita de Amour“ und gönnten uns ein tolles Frühstück. Unser nächster Halt war der am Higway gelegene St Herman’s Blue Hole National Park. Hier schauten wir uns die beeindruckende Höhle St Herman’s Cave an. Man darf auf eigene Faust bis zu 200 Meter in die Höhle reingehen. Der Wahnsinn ist, wenn man die Kopflampen ausschaltet, ist es total dunkel. Man sieht keinen einzigen Lichtpunkt und das einzige was man hört, ist das Piepen der Fledermäuse – wirklich unheimlich. Wir wanderten dann noch 1,5 Stunden durch den Dschungel um uns vom Lookout die Landschaft anzusehen. Bei 35 Grad und ca. 90 % Luftfeuchtigkeit kann das ganz schön schweisstreibend sein ;). Unsere Abkühlung holten wir uns dann im Blue Hole, einem offenen Cenote.

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Die Fahrt ging weiter in die Hauptstadt von Belize, Belmopan (15.000 Einwohner!), in der gerade ein Strassenfest stattfand. Wir verköstigten uns mit Bohnen, Reis und Hühnchen (dem Nationalgericht von Belize) und schauten dem Treiben zu.

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Von dort ging es Richtung San Ignacio um dann 15 km auf einer Schotterstrasse zu unserem nächsten Schlafplatz der Lodge „Inn the Bush“ zu kommen. Wir campten auf dem Rasen und durften das Bad einer der Cabanas nutzen.

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Von hier aus unternahmen wir eine Tour zur Höhle ATM (Actun Tunichil Muknal) welche als eines der „Highlights“ von Mittelamerika gilt. In der Höhle finden sich Keramikfundstücke und Menschliche Überreste der Maya, die weit über 1000 Jahre alt sind. Die Höhle diente als Opferstätte und wurde nur ca. 4 mal im Jahr aufgesucht. Man kämpft sich watend, schwimmend und kletternd durch die Höhle. Für mehr Infos schaut hier. Da vor ca. 1 Jahr ein Tourist seine Kamera fallen ließ und damit einen über 1000 Jahre alten Schädel zerstörte, sind Kameras seit diesem Zeitpunkt leider verboten. Wir zeigen euch ein paar Bilder aus dem Internet.

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An unserem letzten Tag in Belize besuchten wir das Green Iguana Medical Center. Vorab ist zu sagen, dass der grüne Leguan in Belize zu den bedrohten Tierarten gehört, da er viel gejagt wird, da sein Fleisch als „Köstlichkeit“ gilt. Es schmeckt anscheinend ähnlich wie Hühnchen – warum isst man dann nicht einfach Hühnchen??? Außerdem fängt man vorzugsweise die weiblichen Tiere, um deren Eier zu verspeisen. Das Green Iguana Center wird von Privatleuten betrieben und lebt von den Eintritsgeldern und Spenden. Neben den Touristen werden hier Schulkinder hergeführt, um sie über die bedrohte Tierart aufzuklären. Hier werden die Weibchen befruchtet, die befruchteten Eier werden künstlich bebrühtet und die frisch geschlüpften Tierchen werden geschützt, bis sie eine Größe erreicht haben, mit der sie eine Chance haben, in der Wildnis zu überleben. Man muss sich vorstellen, dass ein 5 cm großer Iguana ein geliebtes Fressen Für Vögel, Schlangen, kleine Säugetiere etc. darstellt. Nun denn, wir durften die Tierchen füttern und sie streicheln.
Nach diesem interessanten Besuch waren wir bereit für ein neues Land.

Fazit zu Belize:
Belize ist ein sehr kleines Land und wir haben in den 10 Tagen, die wir hier verbracht haben, sehr viel gesehen. Wir sind 664 km gefahren und es tat gut, nur kurze Strecken bewältigen zu müssen, was wir von USA und Mexico nicht mehr gewöhnt waren. Wir mussten in Belize auch nur 1 Mal tanken, was bei den Spritpreisen echt super war. Auch sonst ist Belize nämlich ein ziemlich teures Pflaster. Aber es ist „sein Geld wert“. Man kann schon fast sagen, dass ganz Belize ein Highlight war. Alles ist Grün, man sieht sehr viele Tiere an Land aber auch im Wasser ist die Tierwelt grandios. Wir bereisten Belize in der Regenzeit und hatten Bammel, dass es uns dieses Mal auch trifft – aber was soll man sagen, wir hatten keinen einzigen Regentag…

Ein Kommentar zu “Belize gesamt

  1. Vonni

    Hi ihr zwei!
    Ich bin ein bisschen im Verzug und habe mir gerade euren Reisebericht + Fotos von Belize angeschaut ;-). Bin beeindruckt, vor allem von der ATM Höhle und den Unterwasserbildern!! Sieht genial aus! Da könnte ich glatt schon wieder meine Koffer packen…
    Hasta luego y un abrazo fuerte
    Vonni

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