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Fotoausrüstung für die Reise

Was hilft dabei, Erinnerungen an einen Ausflug, eine tolle Urlaubsreise oder eine Expedition ins Ungewisse lebendig zu halten? Richtig: Bilder und Videos!

Für uns ist die Dokumentation während einer Reise wichtig. Natürlich: Nicht alles muss festgehalten und die Welt auch nicht nur durch den Sucher betrachtet werden. Wenn man aber andere Menschen an seinen Erlebnissen teilhaben lassen möchte, muss man zum Fotoapparat greifen. Außerdem macht es Spaß, sich nach einer Reise die Bilder anzuschauen, sie zu sortieren und dann zum Beispiel hier auf unserem Blog mit anderen Menschen zu teilen.

Die moderne Technik ermöglicht es, mit einfachen Mitteln gute Fotos zu machen. Kaum ein netter Ausflugsort oder Aussichtspunkt, an dem nicht das Smartphone gezückt wird und mit ordentlich Softwareunterstützung ein knalliges Selfie entsteht, welches dann in kurzer Zeit über Instagram mit der ganzen Welt geteilt wird. Ich habe nichts gegen diese Art zu fotografieren und wenn wir ehrlich sind, machen Tanja und ich es oftmals nicht anders.

Wenn wir aber auf Reisen sind, wollen wir bewusst Bilder machen und diese auch in einer Qualität aufnehmen, die nicht nur auf einem kleinen Display gut aussieht, sondern sich auch für den großen Bildschirm, einen Druck oder eine Multivisionsshow eignet. Hierzu haben wir in den vergangenen Jahren einiges an Ausrüstung angesammelt, die ich Euch heute hier kurz vorstellen möchte. Eines aber vorneweg: Fotografieren ist ein Handwerk, welches man lernen muss. Gute Bilder entstehen nicht durch teure Technik und wir beide haben noch viel zu lernen…

Eine Übersicht

Man sieht anhand der Übersicht, dass wir nicht unbedingt markentreu sind, wenn es um die Wahl der Fotoausrüstung geht. Wobei, so ganz stimmt das nicht: Bei der Wahl der Hauptkamera sind wir nun schon seit Jahren bei Canon hängen geblieben. Entlang der Panamericana begleitete uns zuverlässig die Canon EOS 550d, welche wir im Jahr 2017 durch unsere aktuelle Hauptkamera, die Canon EOS 80d ersetzt haben:

Canon EOS 80d – unsere Hauptkamera

In den vergangenen Jahren waren wir mit Canon sehr zufrieden. Die Einsteiger DSLR EOS 550d hielt auch unter schwierigen Bedingungen immer durch und der Format-Faktor (1,6 x Kleinbildäquivalent) des kleineren Sensors war in Kombination mit dem auf der Panamericana-Reise verwendeten 70-200 mm Objektiv besonders für Tele-Aufnahmen ein Gewinn. Da die fast 10 Jahre alte kleine Kamera ihre zugesicherten Auslösungen schon weit überschritten hatte, haben wir sie verkauft und durch die modernere und hochwertiger ausgestattete EOS 80d ersetzt. Aus unserer Sicht hat sie einige echte Verbesserungen zu bieten: Super Autofokus, deutlich besserer Dynamikumfang und ein hervorragender Touchscreen, der insbesondere das Filmen erleichtert. Zum Einsatz kommen (oben im Bild von links nach rechts) folgende Objektive:

Canon EF-S 15-85mm f/3.5-5.6 IS USM

Unser Standard-Zoom-Objektiv für den täglichen Einsatz in vielfältigen Situationen von Weitwinkel bis leichtem Tele. Es hat uns zuverlässig auf allen Reisen der vergangenen Jahre begleitet.

Sigma 30mm F1,4

Am kleinen APS-C Sensor quasi das Standard-Objektiv für Portrait-Aufnahmen. Die große Blende ermöglicht das schöne Spiel mit der Schärfentiefe. Es hat ein sehr schönes Bokeh.

Canon EF-S 10-18mm 1:4.5-5.6 IS STM

Ultraweitwinkel-Objektiv mit Stepper-Motor. Ideal zum Reisen, da besonders leicht und gut geeignet zum Filmen, da der Fokus-Motor lautlos arbeitet. Toll geeignet für Landschafts- und Architekturaufnahmen. Bisher leider viel zu selten zum Einsatz gekommen.

Sigma 150-600mm F5,0-6,3 DG OS HSM Contemporary

Langes Tele-Zoom mit guter Stabilisierung und einem guten Preis-Leistungs-Verhältnis. Denn sind wir mal ehrlich: Die “originalen” Canon-Objektive in dieser Brennweiten-Region sind nicht bezahlbar. Wir haben uns dieses Objektiv speziell für unsere Afrika-Reise angeschafft, um für die Wildlife-Fotografie gerüstet zu sein. Es ersetzt unser Canon EF 70-200mm 1:4,0L IS USM, welches auf der Panamericana-Reise treue Dienste geleistet hat, allerdings mit seinem Brennweitenbereich für Afrika nicht mehr ausreichend erschien.

Panasonic FZ1000 – der Allrounder

Ich liebe dieses Teil, Tanja ist sich noch unschlüssig :-). Mit einem anderen Bedienkonzept als bei Canon muss man sich etwas umgewöhnen. Die Bridge-Kamera hat einen 1-Zoll-Sensor, der somit deutlich größer ist, als bei den gängigen Super-Zoom Kameras. Mit einem Brennweitenbereich von 25 – 400 mm (KB Äquivalent) deckt sie Weitwinkel und Tele ab und wird damit zu einem tollen Allrounder, wenn man nur eine recht leichte Kamera mitnehmen möchte. Die Bildqualität ist wirklich gut und die Videofunktionen sind  sehr umfangreich. Was mir persönlich fehlt, ist ein Touchscreen.

Sony HDR-AS50

Einfache Action-Cam von Sony im diversen Film- und Foto-Modi. Unterstützt nur Full-HD bis 60 fps und kein 4K/UHD. Mir gefällt die einfache Bedienbarkeit und das mitgelieferte Unterwassergehäuse. Dieses hat eine plane Glaslinse, welche zu guter Bildqualität unter Wasser führt. Das Gehäuse ist bis 60 Meter Wasserdicht und ich hatte sie schon beim Tauchen in Tiefen auf über 20 Metern dabei. Dieses Video ist mit der Kamera gefilmt worden:

Nikon AW100

Für Elektronik-Verhältnisse schon eine richtig alte Dame aus dem Jahr 2012. Wasserdicht bis 10 Metern und mit einem 5x optischem Zoom ausgestattet ist sie ideal als Begleitung zu Aktivitäten wie Rafting, Canyoning oder Schnorcheln. Alle Unterwasseraufnahmen auf unserer Panamericana-Reise sind mit dieser Kamera entstanden.

DJI Spark Drohne

Sieht aus wie ein Spielzeug, ist aber vollgestopft mit High-Tech. GPS, Lagesensoren, Kollisionsdetektion und eine auf 2-Achsen mechanische stabilisierte Full-HD-Kamera sind mit an Bord. Gesteuert wird mittels einer Fernbedienung, in die das Smartphone als Bildschirm eingesetzt wird. Ich liebe es, durch dieses Fluggerät eine andere Perspektive zu bekommen. Da viele Menschen sich aber durch diese fliegenden Kameras beobachtet fühlen, versuchen wir sie nur dort fliegen zu lassen, wo wir niemanden stören oder beunruhigen. Dieses kurze Video wurde mit der Spark auf Sardinien gefilmt:

Zu den eigentlichen Kameras kommen natürlich noch die Smartphones und diverses Zubehör dazu. Solltet Ihr Fragen zu unserer Ausrüstung haben, meldet euch doch bei uns oder hinterlasst einen Kommentar.

Eurer Armin

 

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