AfrikaNamibiaReisenWorldtrip 2019 - 2021

Namibias Norden – Wüste und Dirt Roads

Namibia Etosha

Kurzfristig haben sich meine Eltern entschlossen, uns für 3 Wochen in Namibia zu besuchen. Wir freuen uns sehr darüber und legen eine Route durch den Norden des Landes fest. Startpunkt und Endpunkt ist jeweils Windhuk. Meine Eltern mieten sich einen Camper mit Dachzelt (ohne jemals campen gewesen zu sein) und somit kann das Abenteuer beginnen.

Route – Teil 2

Von Windhuk aus fahren wir Richtung Norden und besuchen das Okonjima Nature Reserve. Nach einer Nacht auf einem wunderschönen Vineyard in der Nähe von Otavi fahren wir dann Richtung Etosha. Wir durchqueren den Park von Ost nach West. Nach einem Stopp in Kamanjab geht es über den wunderschönen und einfach zu befahrenden Grootberg Pass nach Palmwag. Nach Kamanjab verlassen wir für die nächsten 10 Tage die Teerstraße und genießen die Fahrt auf meist guten Schotterstraßen. Von Plamwag führt uns der Weg Richtung Opuwo bis zum Camp Aussicht, welches inmitten des Kaokovelds liegt. Nach spannenden Tagen, in denen wir auch die Himbas besuchen dürfen, geht es weiter nach Twyfelfontein und an den Brandberg. Danach weiter an die windige Küste von Swakopmund. Bevor wir wieder in Windhuk ankommen, verbringen wir eine einsame Nacht an der Blutkuppe und fahren am nächsten Tag den längsten Pass des südlichen Afrikas, den Bosua Pass.

Insgesamt sind wir 2846 km gefahren.

Sehenswertes & Sehenswürdigkeiten, Erlebnisse und Begegnungen

Unsere Fahrt durch den Norden war atemberaubend und wunderschön. Wir sind begeistert von Namibia und freuen uns sehr, euch von unseren Highlights zu erzählen.

Okonjima Nature Reserve / Afri Cat Foundation

Das Okonjima Naturschutzgebiet beherbergt Leoparden, Geparden, wenige Löwen, Hyänen und jede Menge Antilopen. Die ca. 30 Leoparden leben hier, weil sie ihren natürlichen Lebensraum verloren haben. Leoparden dürfen nicht geschossen werden, richten aber auf Farmen viel „Unheil“ an. Nachts pirschen sie sich an die Vieherden und nehmen sich, was sie bekommen können. Der Jagdinstinkt ist da und durch das Farming werden die Jagdgebiete immer kleiner. Okonjima nimmt die Leoparden auf, die von den Farmen eingefangen wurden. Allerdings können derzeit trotz erheblicher Vergrößerung des Gebiets keine Tiere mehr aufgenommen werden, da schlichtweg kein Platz mehr da ist. Auf dem Gelände des Okonjima Nature Reserve liegt die Afri Cat Foundation, welche auch von der Okonjima Lodge unterstützt wird. Wir besuchten die Afri Cat Foundation und erfuhren, wie man durch Bildung der Bevölkerung versucht, den Leoparden ihren Lebensraum zu lassen, und trotzdem die Farmtiere zu schützen. Durch Corona sind die Gelder momentan sehr knapp und wir hoffen sehr, dass der Tourismus wieder anzieht und somit die Organisation weiterhin für den Schutz der Großkaten eintreten kann. Im Zuge der Führung durch die Afri Cat Foundation durften wir noch die hier ansässigen Geparden besuchen. Die Geparden wurde allesamt als Haustiere gehalten, als sie klein waren. Zuerst versuchte man die Tiere wieder auszuwildern, aber da die Tiere das Jagen nie gelernt hatten, haben sie in der freien Natur keine Chance. Somit ist Okonjima mit der eingebetteten Afri Cat Foundation eine wichtige Institution um Großkatzen zu schützen und um Menschen zu unterrichten, wie ein Leben auch mit den existierenden Wildtieren möglich sein kann.

Etosha Nationalpark

Der Etosha Park erstreckt sich auf knapp 23.000 km². Wir sind nun zum Ende der Trockenzeit unterwegs und die Vielzahl an Tieren, die wir zu Gesicht bekommen, ist unglaublich. Wir verbringen 3 Nächte in den staatlichen Camps Halali, Okaukuejo und Olifantsrus. Das Okaukuejo bietet auch einen schönen Pool, in dem man sich nachmittags herrlich abkühlen kann. Alle Camps haben Wasserlöcher, die auch abends / nachts besucht werden dürfen. Wir durchfuhren den Etosha von Ost nach West auf gut befahrbaren Schotterpisten. Was wir alles gesehen haben, zeigen wir euch am Besten mit Bildern. Nur eine Information möchten wir gerne weitergeben: Wir hatten das Glück mehr als 10 Spitzmaulnashörner zu sehen. In Namibia leben ca. 1750 dieser Nashornart. Die gesamte Population dieser bedrohten Tierart liegt aktuell bei nur ca. 5000 Tieren, welche in der Regel stark vor Wilderern geschützt werden müssen. Unverständlich, aber noch immer gibt es einen großen illegalen Markt für das Horn der Tiere in China.

Kaokoveld

Das wilde Kaokoveld liegt im Nordwesen Namibias und grenzt oben an den Kunene Fluß, welcher die Grenze zu Angola ist. Von Kamanjab aus fahren wir über den Grootberg Pass bis nach Palmwag, mit einem Übernachtungsstopp im schönen Hoada Camp. Von Palmwag geht es kurz vor Sesfontein Richting Opuwo zum Camp Aussicht. Man fährt auf guter Piste immer hoch und runter und die Wüste zeigt ein sehr abwechslungsreiches Gesicht. Alles sieht unwirklich aus und das Durchqueren der derzeit trockenen Flussläufe (Reviere) lässt das Herz jedes Mal höher schlagen. Immer wieder erfasst das Auge außer Rot- und Brauntönen auch grüne Pflanzen, Büsche und Bäume. Oft handelt es sich um die stachelige Akazie, welche sich ihr Wasser über die langen Wurzeln aus der Erde holt. Wir sahen Giraffen und verschiedene Antilopen, nur die Elefanten hatten keine Lust, sich uns zu zeigen.

Camp Aussicht & Himba Dorf

Das Camp Aussicht liegt auf einem Berg und bietet einen herrlichen Blick in die Täler des Kaokovelds. Das Camp ist einfach, aber mehr braucht man an diesem magischen Ort nicht. Marius ist in Namibia geboren und kennt den Nordwesten wie seine Westentasche. Wir entschlossen uns, mit ihm in ein nahegelegen Himba Dorf zu fahren, um deren Kultur kennen zu lernen. Da sein Auto momentan kaputt ist und auch hier das Bargeld knapp ist, um die Reparatur zu bezahlen, fahren wir mit seinem kleinen Hyundai-Laster los. Meine Eltern vorne in der Kabine, Armin und ich auf der Ladefläche. Schon der Weg zum Himba Dorf war mehr als aufregend. Wir hielten immer wieder an und nahmen Menschen, teilweise auch mit Tieren, ein Stück weit mit. Und am Schluss saßen wir mit bestimmt 20 Frauen und Kindern, teils Himbas, teils stolze Hereros, auf der Ladefläche. Das war ein unvergesslichen Erlebnis.

Das Himba Dorf, welches wir uns anschauten, wird nur von Marius besucht. Die Menschen hier „verkleiden“ sich nicht, sondern zeigen sich in ihrem Alltag. Deshalb tragen die meisten Männer westliche Kleidung. Denn sie durften/mussten zur Schule und dort darf nur westliche Kleidung getragen werden. Die Jungs haben Kapuzenpullis an und versuchen ein paar Worte englisch zu sprechen. Die Frauen sind größtenteils noch traditionell gekleidet. Aber auch hier wird sich das Bild in den nächsten Jahren wandeln. Die Himbas sind gefangen zwischen den Traditionen und der Moderne. Klar ist aber jetzt schon, dass diese Urvölker sich sehr schwer tun, an ihren ursprünglichen Werten festzuhalten. Als kleines Beispiel: Bei den Himba Frauen baumelt ein Handyhalter an der nackten Brust. Auch hier möchte man allzeit erreichbar sein.

Bekannt sind die Himbas durch ihre traditionellen Haarfrisuren und ihre ockerfarben-glänzende Haut. Die Frauen reiben sich mit einer Paste aus ranzigem Butterfett, Ockerfarbe und dem gutriechenden Harz des Omuzumba Strauches ein. Anstatt Deo zu benutzen, beräuchert man die Achseln mit einem dampfenden Kessel. Schönheitspflege ist den Himba-Frauen sehr wichtig und es ist sehr eindrücklich, den Frauen bei der Morgentoilette zuzusehen.

Anhand der Kleidung erkennt man den Status der Frau, ob sie verheiratet ist und wie viele Kinder sie hat. Aber das Leben der Himba-Frauen besteht nicht nur aus Körperpflege, sondern wird geprägt durch harte Arbeit. Die Frauen holen Wasser, sammeln Brennholz, kochen, passen auf die Kinder auf und stellen Schmuck und Kleidung her. Viele Männer versuchen nach dem Besuch der Schule in den Städten Fuss zu fassen, was aber leider oft nicht gelingt. Wir haben die Stunden in diesem sehr authentischen Umfeld sehr genossen und sind sehr dankbar, einen Einblick in die Himba-Kultur bekommen zu haben.

Twyfelfontein

Die Felszeichnungen von Twyfelfontein werden auf bis zu 6.000 Jahre alt geschätzt. Man erkennt verschiedene Tiere wie Elefanten, Giraffen und verschiedene Antilopen. Aber auch Meerestiere wie Robben kann man erkennen. Die Menschen aus jener Zeit waren Nomaden und somit wussten sie auch über die Tiere der Meere Bescheid. Das Symbol des Wassers (Kreis mit einem Punkt) ist das Zeichen für Wasserstellen. Somit hinterließ man wichtige Hinweise, wo Trinkwasser zu finden ist. Wenn die Quelle erloschen war, wurde ein Strich durch das Symbol gemacht. Auch die Aboriginals in Australien hatten eine ähnliche Darstellungsform, was wir sehr interessant finden.

Eintritt + Guide sind 100 N$ (5,50 €) pro Person.

Von hier haben wir noch einen Abstecher zu den Orgelpfeifen und dem Verbrannten Berg machen.

Brandberg

Der Brandberg ist das höchste Massive in Namibia. Die Fahrten auf den Tracks um den Brandberg sind einsam und unvergesslich. Wir campen in der Brandberg White Lady Lodge und sehen an einem Abend mehr als 20 wilde Elefanten die durch das Camp streifen. Mit jedem Mal, wenn ich die Dickhäuter sehe, bin ich faszinierter.

Felsmalerei „The White Lady“

Bei der Felsmalerei The White Lady handelt es sich nicht um eine Dame, sondern um einen jungen hübschen Jäger. Die weiße Farbe zeigt die Körperbemalung des Jägers bei rituellen Zwecken. Man schätzt das Alter der Malereien auf 2.000 Jahre.

Um die White Lady zu sehen, benötigt man einen Guide und der Fußmarsch dauert eine knappe Stunde hin und eine Stunde zurück.

Eintritt + Guide sind 100 N$ (5,50 €) pro Person.

Swakopmund

Swakopmund ist ein schönes Städtchen am windigen Atlantik. Wir haben hier die schönen Cafés und Restaurants genossen. Gecampt haben wir auf dem Camping „Alten Brücke“, was schön zentral liegt.

Living Desert Tour / Little five

Wir entschieden uns für den Tourenanbieter Living Desert Adventures und waren begeistert. Das Herz von Chris schlägt für die Wüste und das Leben was in ihr zu finden ist. Durch Chris und Kevins geschultes „Wüstenauge“ bekamen wir eine Schaufelkopfeidechse, einen Wüstengecko, eine Blindschleiche und eine Zwergpuffotter (Peringuey‘s desert adder) zu Gesicht. Von einem Aussichtspunkt ließen wir unseren Blick über die Dünen bis zum Atlantik schweifen. Und zum Abschluss gab es noch eine heiße „Achterbahnfahrt“ über die Dünen.

Cape Cross

Der Abstecher zum Cape Cross und der dortigen Robbenkolonie hat sich unserer Meinung nach nicht gelohnt. Der Gestank ist wirklich kaum zu ertragen und was noch viel schlimmer war: Es gab unzählige tote Tiere, meist Heuler. Das ist wirklich nichts für schwache Nerven. Die Sterblichkeit der Jungtiere ist grausam aber an sich nichts Ungewöhnliches. Sie liegt bei ca. 30%. Allerdings ist die Seehundkolonie schon seit etlichen Jahren viel zu groß geworden. Sowohl im Meer, als auch an Land gibt es einfach nicht mehr genug natürliche Feinde. Das Ökosystem ist mächtig aus dem Gleichgewicht geraten.

Wer aber den Weg nach oben doch findet, sollte in Henties Bay im „Fishy Corner“ essen. Der Fisch dort ist sau-lecker.

Blutkuppe & Bosua Pass

Die Blutkuppe ist ein Granitfels der immer wieder rote Einsprengsel im Gestein zeigt. Man kann hier wunderbar einsam campen und den Sonnenuntergang vom Berg aus genießen. Abends haben uns mehrere Kapfüchse besucht.

Von Swakopmund führt die C28 bis nach Windhuk über den Bosua Pass. Dieser Pass gilt als der längste und steilsten (20%) im südlichen Afrika. Die Fahrt dauert eine ganze Weile und das Auto muss sich ganz schön in die Höhe schrauben. Die Ausblicke sind malerisch und auf der ganzen Strecke sehen wir nur ein anderes Auto.

Windhuk

Windhuk ist die Basisstation, um Dinge zu erledigen. Das Auto muss zum Service und wir bekommen einen Satz neuer Reifen. Nach knapp 60.000 km haben die alten noch Profil, aber langsam werden sie einfach brüchig. Der hintere rechte Reifen ist zum dritten mal platt und nun ohnehin „beyond repair“. Wir lassen zusätzlich das Öl und alle Filter wechseln und ein Leck im Kühlsystem beheben. Dazu klemmt der Thermostat und da es hier auf die schnelle kein passendes Ersatzteil gibt und es eigentlich immer heiß ist, entscheiden wir uns, ihn ganz zu entfernen. Es sind ja schließlich in Afrika noch wenige Motoren an „Unterkühlung“ gestorben.

Wir nutzen die Gelegenheit, um im Superspar in der Maerua Mall Lebkuchen und Domino-Steine zu kaufen und „Last Christmas“ trällert im Ohr. Egal welche deutsche Köstlichkeit man vermisst, in der Maerua Mall findet man alles.

Im Urban Camp übernachtet man sehr zentral und das städtische Camp ist sehr schön gemacht. Im Restaurant ist ab nachmittags die Hölle los und man kann dort auch wirklich gut essen und in gemütlicher Atmosphäre ein Bier trinken.

Unsere schönsten Übernachtungsplätze

Thonningii Vineyard & Camp

Das Thonningii Vineyard bietet Weinverkostungen mit sehr leckerem Essen für 300 N€ pro Person an, was jeden Cent wert ist. Die Weine sind hervorragend und die hausgemachten Speisen unglaublich. Campen kann man direkt bei Gilmar (Sohn der Vineyardbesitzer) & Tamara nebenan. Diese netten Gastgeber haben einen tollen Campingplatz aufgebaut mit super schönen und sehr sauberen Waschräumen. Und für jeden Langzeitreisenden wichtig: Aus dem Hahn kommt Trinkwasser mit bester Qualität. Sie bieten auch sehr schöne Bungalows an und das Frühstück, welches man hier bekommt, ist wieder mit ganz viel Liebe und aus besten Lebensmitteln zubereitet.

Thonningii Vineyard

Camp Aussicht im Kaokoveld

Das von Marius geführte Camp Aussicht liegt zwischen Sesfontein und Opuwo. Man biegt von Süden her kommend rechts ab und fährt über eine 7 km lange Piste zu diesem wunderschönen Platz mitten im Nirgendwo. Die Campingspots sind sehr simpel mit Eimerdusche, aber mehr braucht man hier auch nicht. Abends pünktlich um 19:30 Uhr kommt Familie Stachelschwein zu Besuch, um Maisbrei zu fressen. Außerdem bietet Marius Touren zu einem nahegelegenen, sehr authentischen Himba-Dorf an. Wir können das Camp Aussicht wärmstens empfehlen.

Brandberg White Lady Lodge

Die White Lady Lodge liegt am Rande des Brandbergs. Die Campingplätze sind riesig und sauber und nachmittags kann man sich in den schönen Pools abkühlen. Auch das Essen im Restaurant ist lecker. Aber das Highlight hier sind sicherlich die wilden Wüstenelefanten, die ab und an durchs Camp laufen.

Restaurants & Cafés

The Tug in Swakopmund

Das qualitativ hochwertige Restaurant liegt direkt am Jetty in Swakopmund. Man isst ausgezeichneten Fisch zu moderaten Preisen mit unvergesslichen Blick aufs Meer. Unbedingt vorher kurz anrufen, um wirklich einen Tisch mit Blick aufs Wasser zu bekommen. Ein Muss für jeden, der in Swakopmund ist :).

Village Café in Swakopmund

Für einen Mittagssnack, egal ob Burger oder Kuchen, genau das Richtige. Sehr nettes Personal und der Gartenbereich ist mit viel Liebe zum Detail eingerichtet.

Buchtip

Im Auge des Elefanten oder auf Englisch “The Eye of the Elephant” ist das Buch von Delia und Mark Owens über ihren Kampf für die Elefanten im North Luangwa Nationalpark in Sambia. Diese fesselnde Geschichte hat uns in ihren Bann gezogen, zumal wir die Region selber besucht haben. Sehr lesenswert.

Informationen über unseren Grenzübertritt, Visum, Einkaufen, SIM Karte und vieles mehr findet ihr in unserem ersten Namibia-Bericht.

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4 comments

  1. Ich finde Eure Berichte immer klasse.
    Diesmal ist es natürlich etwas ganz besonderes.
    Bin ich nicht nur gefühlt dabei, ja mittendrin.
    Es war ein sehr intensives Erlebnis und wird für immer etwas ganz besonderes bleiben.
    Wolfgang

    1. Hallo Wolfgang, ja ihr wart mittendrin und wir wissen, dass wir manchmal wirklich an eure Grenzen gegangen sind. Wir hatten eine sehr schöne Zeit zusammen.
      Liebe Grüße, Tanja & Armin

  2. Wenn ich diese Fotos so im Nachhinein so betrachte und die Berichte dazu lese, dann kommt mir alles vor wie ein Traum! Unsere Reiseleiter Tanja und Armin haben uns wirklich Namibia gezeigt wie es wahrscheinlich nicht viele Touristen erleben, dafür herzlichen Dank! Für uns „verwöhnte Nichtcamper“ war das Campen und vor allem auch das „Schlafen“ in einem Dachzelt eine eine echte Herausforderung, die wir aber letztendlich gut gemeistert haben; und nicht nur das, ich habe es genossen, das Gefühl der Freiheit, das Rufen der Tiere nachts, das Gefühl immer draußen zu sein! Diese Erlebnisse haben mich ein Stück weit geprägt und reifer gemacht! Die Kargheit in diesem Gebiet und vor allem auch der Wassermangel haben mir klar gemacht, wie kostbar Wasser ist, so unendlich kostbar. Alles in Allem möchte ich diese Reise niemals missen und irgendwie hätte ich jetzt schon wieder Lust auf neue Abenteuer!
    Ich vermisse Euch
    Mama

    1. Liebe Mama, ich bin immer noch begeistert, wie ihr “Nichtcamper” das gemeistert habt :). Wir hatten eine tolle gemeinsame Zeit und es hat uns so gefreut, dass ihr den Mut hattet uns zu besuchen. Herzliche Grüße, Tanja & Armin

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