Vorbereitung

Routenplanung

Heute möchten wir Euch an unserer Routenplanung teilhaben lassen. Wir haben lange überlegt, ob wir von Deutschland aus nach Südafrika verschiffen und dann eine große Runde durch den Süden und den Osten Afrikas fahren werden oder ob wir direkt von zu Hause aus losfahren sollen. Wir haben uns dann dafür entschieden, direkt von der Haustür aus die Reise zu starten. Wir stellen uns dieses Gefühl einfach toll vor, sich ins Auto zu setzen und los geht der große Trip. Was auch für diese Entscheidung sprach war, dass wir unbedingt den Balkan und Griechenland ausgiebig bereisen möchten.

Vom Bodensee durch den Balkan

Der erste Abschnitt soll uns vom schönen Bodensee, über Österreich nach Slowenien führen und dann weiter nach Kroatien, Montenegro und nach Albanien. Albanien gilt unter den Overlandern als Paradies. Tolle Küsten und Strände und atemberaubende Berge zum Off-Road fahren und Wandern. Der Weg führt uns dann weiter nach Griechenland und wenn wir Lust haben noch in die Türkei bis Istanbul. Wir möchten uns für diese spannenden Länder ca. 12 Wochen Zeit nehmen.

Von Piraeus (Athen) aus werden wir dann unseren Camper nach Alexandria verschiffen. Für uns geht es dann mit dem Flugzeug nach Kairo.

Afrika

In Ägypten wird es sicherlich erst Mal eine große Herausforderung werden, unser Reisemobil aus dem Hafen zu bekommen. Das kann schon mal 5 – 7 Tage dauern und ist fast nur mit einem arabisch sprechenden Fixer (Helfer) möglich. In Ägypten möchten wir uns dann natürlich die Pyramiden anschauen und einen ausgiebigen Tauch-/Schnorchelstopp am Roten Meer einlegen.

Weiter geht es durch den Sudan in das sehr bevölkerte Äthiopien. Für diese beiden Länder müssen auch im Voraus die entsprechenden Visa beantragt werden, da diese nicht an der Grenze ausgestellt werden.

Auf das nächste Land, nämlich Kenia, freue ich mich persönlich schon total. Kenia hat so unglaublich viel zu bieten. Tolle Nationalparks, türkisblaues Meer und der Ostafrikanische Grabenbruch sorgt für tolle Landschaften.

Dann folgen die Länder Uganda, Ruanda und Tansania und von dort soll es weiter nach Malawi gehen. In Uganda wollen wir Gorillas besuchen und wenn es klappt, einen Mehr-Tagestrip im Ruwenzori-Gebirge (Mondberge) machen. Sambia mit dem beliebten Luangwa Nationalpark und Simbabwe mit den bekannten Mana Pools dürfen natürlich auch nicht fehlen. In Mosambik möchten ich mir meinen Traum erfüllen und mit Walhaien schnorcheln. Die im Süden Afrikas gelegenen Ländern Namibia, Botswana, Lesotho, eSwatini und Südafrika sollen den Abschluss unseres Afrika-Tripps sein.

Sollten wir dann noch Lust auf weitere Abenteuer haben (wovon wir ausgehen), wird unser Camper nach Südamerika verschifft und es heißt dann Bienvenidos a Sudamérica.

Wir haben unsere Tour nicht bis ins kleinste Detail geplant und doch haben wir eine grobe Wochenplanung gemacht. Wir wollten uns dabei hauptsächlich ein Überblick der Länder beschaffen, was durch eine Planung im Garmin BaseCamp super möglich war.

Übernachten / Schlafen

Viele fragen uns: Wo übernachtet ihr denn? Bucht ihr Unterkünfte vor?

Wir reservieren nie eine Unterkunft bzw. einen Campingplatz vor. Das haben wir auch auf unseren früheren Urlaubsreisen nie gemacht. In vielen Ländern ist es kein Problem “wild” zu stehen. Wir achten dann aber darauf, dass unser Stellplatz etwas versteckt ist und nicht von der Straße aus einsehbar ist. An Verbotsschilder sollte man sich grundsätzlich halten. Und oberste Regel die jeder weiß: Den kompletten Müll mitnehmen! Wir persönlich mögen das einsame Stehen. Was uns aber sicher von manch anderen Overlandern unterscheidet ist, dass wir auch oft auf Campingplätze gehen. Das liegt zum Einen daran, dass wir nur eine gewisse Zeit autark stehen können und auch (nur) eine Außendusche haben und zum Anderen geht es uns darum, die Einheimischen in den Gastländern zu unterstützen. Wenn wir also auf einem Campingplatz für einen angemessen  Preis übernachten können, finden wir das eine tolle Sache. Als Reisender kann man so einen Beitrag leisten, die Einwohner am Tourismus teilhaben zu lassen.

Zur Stellplatzsuche nutzen wir folgende Apps:

  • ioverlander
  • StayFree
  • park4night

Essen

Im Urlaub gehen wir viel im Restaurant essen. Als Langzeitreisender ist das Budget aber deutlich kleiner und deshalb werden wir auch nicht so häufig essen gehen. Allerdings gibt es hier auch große Unterschiede, denn in manchen Ländern ist essen gehen gar nicht so teuer und da wir es lieben, fremde Dinge auszuprobieren, werden wir hier auch oft auswärts essen. Ich selbst mag allerdings weder Lamm noch Ziege, was mich in Nordafrika sicherlich manchmal vor eine Herausforderung stellen wird. Da ziehe ich es dann mal vor, mich vegetarisch zu ernähren.

Als Küchenhelfer haben zusätzlich zum gängigen Kochgeschirr, einen Dutch Oven

und den Omnia-Backofen dabei.

Und somit können wir auch selbst leckere Gerichte zaubern.

Abschließend bleibt nur noch zu sagen: WIR können es kaum erwarten bis es LOS geht!

Habt Ihr uns Tipps für unsere Tour? Fallen Euch Dinge ein, die wir unbedingt tun sollen? Wir freuen uns über jede persönliche Nachricht und über jeden Kommentar.

Eure Tanja

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2 comments

  1. Liebe Tanja lieber Armin , auch wir sind letztes Jahr von zu Hause losgefahren , dann allerdings in der Türkei Richtung Osten abgebogen. War eine absolut geniale Zeit. Da Afrika unser Lieblingskontinent ist, planen wir einen ähnlichen Trip wie ihr für 2020. Bisher konnten wir leider immer nur “normalen” 3-Wochen-Urlaub in Afrika verbringen. Wir sind schon gespannt auf eure Beiträge. Solltet ihr zufällig in Oberösterreich durchkommen, sagt Bescheid. Ihr seid herzlich willkommen. Eine schöne, erlebnisreiche, abenteuerliche und beeindruckende Reise wünschen euch Judith und Wolfgang

    1. Hallo Judith,

      wir sind auch schon auf eure Seite gestoßen. Tolle Berichte .
      Wir freuen uns, wenn euch unsere Berichte Lust auf Abenteuer machen. Wir sind einfach nur total gespannt was kommt.
      Liebe Grüße Tanja

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