Bryce Canyon NP / Zion NP / Valley of Fire

Vom Grand Staircase Escalante führte der Weg Richtung Bryce Canyon. Hier bezogen wir einen schönen Platz auf dem Sunset-Campground mitten im Park. Der Reiseführer hatte uns verraten, dass es in der Bryce Canyon Lodge warme Duschen und eine Laundry gibt, was wir beides sofort genutzt haben. Die mehrstündige Wanderung durch das „Amphietheater“ des Canyons, der eigentlich gar keine Canyon ist, war wunderschön. Der Weg führte mitten durch die charakteristischen Sandsteinformationen, den „Hoodoos“. Da der Park auf 2500 m Höhe liegt, wurde es nachts ziemlich frisch.

Auf dem Weg vom Bryce Canyon NP zum Zion NP legten wir einen Stop in einem schönen Frühstücks-Diner ein und gönnten uns Omelette und Pancakes mit einigen Tassen Kaffee (Refill!).
Wir hatten keine wirkliche Vorstellung vom Zion NP, waren aber zunächst von den Touristenmassen überrascht, welche wir nicht erwartet hatten. Am ersten Tag bewanderten wir die Emerald-Pools, die wie kleine Oasen inmitten der kargen Wüstenlandschaft liegen. Mit jedem Höhenmeter weg vom sicheren Shuttle-Bus, nahm die Anzahl anderer Wanderer ab.
Für den nächsten Tag hatten wir etwas besonderes geplant: Die Zion-Narrows. Der Weg führt entlang des Virgin Rivers und der spannende Teil beginnt erst an dem Punkt, an dem der Weg zuende ist. Man watet kilometerweit im Wasser das Tal hinauf, was sich immer weiter verjüngt. Teilweise reicht das Wasser bis zum Oberschenkel. Nach sieben Stunden wandern, waten und klettern waren wir froh, wieder am Ausgangspunkt, dem „Temple of Sinawava“ angekommen zu sein. Lohn für die Strapazen war der atemberaubende Blick auf die sich immer weiter annähernden Felswände in verbindung mit dem kühlen Nass und dem oasenartigen Grün.

Auf dem Weg Richtung Las Vegas beschlossen wir, Rast im Valley of Fire State Park zu machen. Auch hier beeindruckten die roten Felsformationen wie der Elephant Rock und die Fire Wave. In dieser Ecke Nevadas ist es unglaublich heiss! Ohne massiven Wasserverlust ist Bewegung ausgeschlossen, deshalb bleiben größere Wanderungen aus.

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